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SGAT 1: 6 von 8 Punkten geholt – und doch bleibt ein „Aber…“

Die Ausgangslage vor dem zweitletzten Spieltag war klar: Am Morgen Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten, am Nachmittag möglichst viele Punkte gegen den Tabellenzweiten. SGAT lieferte. Fast maximal. Und sorgte dabei für alles, was Pétanque ausmacht: Dominanz, Drama und ein kleines bisschen Tragik.

Vormittag: Gegen Genevoise 2 – ein Tag für die Geschichtsbücher

Was hier passierte, lässt sich nur schwer steigern:

6 von 6 Tête-à-Têtes gewonnen.
Kurzes Durchatmen – und gleich weiter:
3 von 3 Doubletten gewonnen.

Der Sieg war längst in trockenen Tüchern – aber SGAT wollte mehr.
Mit Unterstützung des eingetroffenen Edelfans Hugo wurden auch noch beide Tripletten gewonnen.

👉 18:0 Punkte.
👉 Perfekte Runde.
👉 Historisch.

So etwas gab es bei SGAT – zumindest „seit Spielergedenken“ – noch nie.
Ein Statement. Ein Ausrufezeichen. Ein Boule-Feuerwerk.


Mittagspause – kleine Ursache, grosse Wirkung

Dann kam das Mittagessen.
Fein, keine Frage. Aber… nicht Pasta von
Tamara & Rosam.

Und irgendwie – wir wollen keine Ausreden suchen –
aber vielleicht, ganz vielleicht, fehlte da am Nachmittag ein kleines bisschen Pasta-Magie.


Nachmittag: Gegen Lausanne – vom Albtraum zum Fast-Wunder

Der Start?
Nun ja… sagen wir: ausbaufähig.

0:6 nach den Tête-à-Têtes.
Der Gegner: gespickt mit ehemaligen Nationalspielern und Schweizermeisterschafts-Medaillengewinnern.
Kurz gesagt: richtig gut
e Spieler.

Doch SGAT wäre nicht SGAT ohne Reaktion. Und dies als Team.

Zack – 3 Doubletten gewonnen. 6:6.
Plötzlich war wieder alles offen.


Triplette 1 – klare Sache für SGAT

Nach kurzem Wackler zu Beginn spielte SGAT gross auf:
ruhig, konzentriert, entschlossen.

👉 13:2 Sieg.
👉 Unentschieden gesichert.
👉 Moral auf Maximum.


Triplette 2 – Drama in mehreren Akten

Spielstand: 9:8 für SGAT

Dann eine Aufnahme für die Highlights:
Zwei Carreau sur place
von SGAT – absolute Weltklasse.
Doch der Gegner kontert mit einer „traumhaft ekelhaften“ Kugel. SGAT kann mit den verbliebenen 3 Kugeln keine Punkte zusätzlich holen.

👉 10:8 für SGAT – aber es hätte mehr sein können.

Dann der Bruch:
SGAT wirft Cochi – erste Legerkugel – deutlich zu lang – ungewohnt. Gegner legt Kugel an Cochi. SGAT schiesst – daneben. SGAT schiesst nochmals – Streifschuss. 3 gegen 5 Kugeln. Gefährlich, jetzt wären gute Kugeln wertvoll. Aber… wieder zu lang – sehr ungewohnt. Noch 2 Kugeln für SGAT – beide ohne Punkt. Gegner 5 Kugeln in der Hand – 1 Punkt am Boden. Mist, wenn Gegner 4 Kugeln reinlegt ist «aus die Maus». Und so war es. Locker legt Gegner alle Kugeln rein.

👉 10:13. Spiel weg.

Hart. Sehr hart.


Fazit

✔️ 6 von 8 Punkten – stark, keine Frage
✔️ Ein historischer Vormittag
✔️ Eine beeindruckende Teamreaktion am Nachmittag
✔️ Und ein Spiel, das zeigt, wie nah Erfolg und „fast“ beieinander liegen

Die Aufstiegsträume?
Wahrscheinlich etwas leiser geworden.

Aber:
Mit zwei Siegen am letzten Spieltag gegen den Tabellenersten und -fünften
ist theoretisch noch vieles möglich.

Und ganz sicher:
Mit Lächeln, Teamgeist und
der gewohnten Souplesse wird es ein würdiger Saisonabschluss.

Allez SGAT!