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Schweizer Meisterschaften Triplette in Genf – SGAT schrammt knapp an einer Medaille vorbei

Die Schweizer Meisterschaften in Genf hatten es in sich. Für San, Bora und Robin war es die erste gemeinsame Turnierteilnahme überhaupt – und gleich eine Schweizer Meisterschaft. Keine einfache Ausgangslage, aber eine spannende Herausforderung. Am Ende blieb das Gefühl: Gut gespielt, viel gelernt – und für ganz vorne hätte es etwas mehr Konstanz gebraucht.

Ein Auftakt mit Kaliber

Die Auslosung meinte es nicht gerade zimperlich mit SGAT. Gleich zum Auftakt wartete ein Team mit zwei Nationalspielern.

SGAT geriet früh in Rückstand, kämpfte sich mit viel Moral nochmals heran, musste dem Favoriten am Ende aber fair zum Sieg gratulieren.

Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten.

Im zweiten Spiel zeigte SGAT, was möglich ist, wenn die Kugeln laufen: 13:1 – klar, konzentriert und überzeugend.

Dann folgte das entscheidende Spiel um den Einzug ins A-Turnier. Gegner: ein starkes Nationalliga-B-Team.

Die Partie verlief ausgeglichen, die Chance auf den Sieg war da. In einer entscheidenden Situation entschied sich SGAT taktisch fürs Legen statt Schiessen. Dieses Mal ging die Rechnung nicht auf – manchmal entscheiden eben wenige Zentimeter über A- oder B-Turnier.


Neuer Fokus – neuer Anlauf

Natürlich war die Enttäuschung zunächst spürbar.

Doch die Mittagspause und eine offene Teambesprechung halfen, den Kopf wieder freizubekommen. Jammern bringt bekanntlich keine Punkte – also galt der volle Fokus dem B-Turnier.

Und dort zeigte SGAT Charakter.

Sieg um Sieg arbeitete sich das Team nach vorne. Nicht immer spektakulär, nicht immer souverän, aber mit viel Kampfgeist und gegenseitiger Unterstützung.

Die Leistungen schwankten zwar etwas – einmal zog der eine das Team mit, dann wieder der andere. Gerade das machte aber die Stärke dieser neuen Formation aus: Es war immer jemand da, der Verantwortung übernahm.


So nah an der Medaille

Schliesslich stand SGAT im Viertelfinal.

Die Ausgangslage war einfach:

Noch ein Sieg – und die Medaille wäre sicher gewesen.

Doch genau in diesem Spiel fehlte die letzte Konstanz. Einige ungewohnte Fehlkugeln zur falschen Zeit machten den Unterschied.

Aus die Maus.

Schade.

Denn das Gefühl blieb, dass an diesem Wochenende durchaus noch etwas mehr möglich gewesen wäre.


Fazit

Auch wenn diesmal keine Medaille nach St. Gallen reiste, durfte SGAT mit einigen positiven Erkenntnissen die Heimreise antreten.

Die neu formierte Triplette harmonierte sowohl auf dem Platz als auch daneben ausgezeichnet. Gerade zwischen den Spielen zeigte sich einmal mehr, was den Pétanque-Sport ausmacht: Bekannte Gesichter treffen, gemeinsam lachen, fachsimpeln und Teil einer grossen Pétanque-Familie sein.

Die Medaille blieb diesmal knapp ausser Reichweite.

Die Motivation, beim nächsten Mal wieder anzugreifen, ist dafür umso grösser.

Allez SGAT!